Künstliche Intelligenz

Unternehmen die ihren Hauptsitz oder Entwicklungsschwerpunkt in Deutschland sowie einen klaren technologischen Schwerpunkt auf maschinellem Lernen haben
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Die Mapegy Gmbh wurde 2012 von Peter Walde und Uwe Kühn gegründet.

Das in Berlin ansässige Unternehmen vermarktet eine Plattform-API, die weltweit erfasste Daten zu Innovationen und Trends mit Mitteln der KI auswertet. Nutzer der Software von mapegy können auf dieser Grundlage validiert unternehmerische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Die von mapegy entwickelte Analyse- und Visualisierungssoftware „mapegy.scout“ will seinen Nutzern schnell einen Überblick über die globalen Veränderungen in einer Branche verschaffen und thematische Trends identifizieren. Um die enormen Datenmengen durchforsten zu können, werden die Big Data von maschineller Intelligenz ausgelesen und relevante Informationen extrahiert. Die Software errechnet und visualisiert, wo global welche Trends, Themen und Aktivitäten dominieren.

Mapegys Software sammelt und durchsucht kontinuierlich wissenschaftliche Publikationen und Forschungsberichte, Patente, Web- und Presseveröffentlichungen, Nachrichtenportale, Webseiten und Podcasts. „Mapegy.scout“ sucht gezielt nach Informationen, die im Hinblick auf Entwicklungen und Innovationen von Bedeutung werden könnten. Im Fokus der Recherchen stehen Start-ups, Wissenschaftler, Universitäten, Unternehmen, Forschungsinstitute und ausgewiesene Experten, die mit Technologien und Trends auf sich aufmerksam machen und das Potenzial haben, mit ihren Ideen entscheidenden Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Kunden zu nehmen.

Im Unterschied zu herkömmlichen Suchmaschinen lässt der „mapegy.scout“ zu, Suchbegriffe mit Booleschen Operatoren zu verknüpfen. Damit stellt mapegy sicher, dass aus der Menge der verfügbaren Daten tatsächlich nur relevante, technologiebezogene Informationen abgerufen werden, die Rückschlüsse auf die neuesten technologischen Trends einer Branche zulassen.

Die automatisierte Datenanalyse der noch unstrukturierten, gecrawlten Daten klassifiziert und strukturiert die Daten durch den Scout in einer Datenbank nach Technologien, Organisationen, Experten, Trends und Prognosen. Alle Ergebnisse zu Suchanfragen können zur späteren Bezugnahme gespeichert werden, um historische Analysen zu jedem Technologiebereich zu ermöglichen.
Die chronologische Betrachtung der dokumentierten Entwicklung eines bestimmten Trends oder Themas erlaubt dann, Prognosen für den weiteren Verlauf abzugeben.

Nach Eingabe eines Suchbegriffs ordnen die Algorithmen der Software die Daten gemäß dem zuvor definierten Suchbereich, verfeinern sie und visualisieren sie in Grafiken, Karten, Diagrammen und Tabellen. Anwender des „mapegy.scout“ erhalten damit anschauliches Material, das sie sowohl zu einer ersten Interpretation als auch zu einer Präsentation im Rahmen des Endergebnismanagements eines Projekts einsetzen können. Die Analysen der komplexen Innovationsdaten, die aus Milliarden unterschiedlicher Quellen zusammengetragen werden, können direkt über die Tools der Plattform aufbereitet und unternehmensintern individuell für die Zwecke des jeweiligen Kunden zur Verfügung gestellt werden. Über eine API lässt sich „mapegy.scout“ in bestehende Plattformen integrieren.

mapegy GmbH
Bismarckstr. 10 – 12
10625 Berlin
Tel.: 030 430 2212 0
E-Mail: team@mapegy.com

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Die Cognigy GmbH ist ein Softwareentwickler, der Automatisierungslösungen durch Conversational AI bereitstellt. Mit seiner Conversational AI-Plattform bietet das Unternehmen KI für Telefonanlagen, Chatbots, Messaging- und Sprachassistenten als SaaS-, und On-Premises-Lösung an.

Ein Teddybär, mit dem gesprochen werden kann, war für die Gründer und Geschäftsführer von Cognigy, Philipp Heltewig und Sascha Poggemann, der Ausgangspunkt für die Entwicklung ihrer Software namens Cognigy.AI. Als sie vergeblich nach einem Sprachprogramm gesucht hatten, das ihren Ansprüchen genügte, beschlossen sie 2016, selbst eine geeignete Software zur Sprachverarbeitung zu entwickeln. Heute werden die durch Cognigy.AI programmierten Chatbots im Kundenservice, bei der Rekrutierung neuer Arbeitskräfte oder auch bei der Interaktion mit Charakteren in Computerspielen eingesetzt.

Die Betreiber der Software lassen den Chatbot mit Antworten reagieren, die sie anhand zuvor tabellarisch erfasster Angaben vorgeben. Zum Conversation Design, der konzeptionellen Gestaltung von möglichen Dialogen der Chatbots oder Sprachassistenten, arbeitet die Cognigy GmbH mit erfahrenen Sprach- und Übersetzungsdienstleistern zusammen, die ihre Sprachdatenbanken und Know-how in internationaler Wirtschaftskommunikation und technischer Dokumentation einbringen. Kunden wie die Firmen Henkel, Salzburg AG, Bosch, Daimler, BMW oder Dr. Oetker nutzen die Software der Cognigy GmbH.

Die künstliche Intelligenz des Chatbots oder Sprachassistenten ist in der Lage, aus schriftlichen und gesprochenen Mitteilungen Inhalt und das Anliegen einer Kundenanfrage zu erfassen und dem Gesprächspartner passende Antworten und nützliche Informationen zu geben. Die KI des Chatbots analysiert begriffliche Verwandtschaften, entwickelt mit fortlaufendem Training Verständnis für Sätze und Sprachmuster und intensiviert konstant ihren Wortschatz. Cognigy.AI kann Kundenanfragen rund um die Uhr effizient beantworten, unterstützt alle Sprachen und schafft ohne zusätzlichen Schulungsaufwand einen schnellen und kostengünstigen Zugang zu neuen, internationalen Märkten. Bei der Onlinerekrutierung über eine Karrierewebseite unterstützt Cognigy.AI HR-Abteilungen und Bewerber über den Vorabprüfungsprozess von Eignung und Interessen, die Anfrage notwendiger Unterlagen und der Hilfe bei deren Upload bis zur Einstellung und dem Onboardingprozess.

Unter anderem durch Investitionen der Incubation and Growth (DIG) GmbH sowie den bestehenden Kontakten von CEO Philipp Heltewig, der zuvor im Vorstand des dänischen Unternehmens Sitecore tätig war, ist es der Cognigy GmbH gelungen, Cognigy.AI in kürzester Zeit zu einer der führenden Conversational AI-Plattformen auszubauen. Das Unternehmen mit Niederlassungen in Düsseldorf und San Francisco hat rund 28 Mitarbeiter.

Cognigy GmbH
Speditionstraße 1
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211 54 59 19 91
Email: info@cognigy.com

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Die micropsi industries GmbH wurde 2014 von einem Team aus Unternehmern, Software-Ingenieuren und Wissenschaftlern rund um den Informatiker Ronnie Vuine gegründet und stellt KI für Industrieroboter (Robotics Software) her.

Die von micropsi industries GmbH entwickelte Steuerungstechnik lässt Roboter und Co-Bots Bewegungen ausführen, die eine Hand-Auge-Koordination erfordern und dank eines neuronalen Netzwerks aus Vorerfahrungen maschinell lernen.

Anschließend können diese Roboter bei der Fertigung und Montage von Elektronik oder in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden. In der Wartung und Qualitätssicherung des Maschinenbaus ermöglichen die von der micropsi industries GmbH entwickelten Robotersteuerungstechniken eine maschinelle Überwachung der Qualität produzierter Anlagen.

Micropsi industries Robotersteuerungssystem MIRAI verringert den Programmier- und Zeitaufwand für die Ausführung komplexer Aufgaben. Die KI steuert die Roboteranwendungen in Echtzeit und bereitet die Roboter auf den flexiblen Einsatz in dynamischen Umgebungen vor.

Verändert ein Werkstück sein Aussehen oder seine Position – beispielsweise ein herabhängendes Kabel bei der Montage in der Produktion – kann ein herkömmlich programmierter Roboter auf die Situation nur schwer reagieren und scheitert an den auftretenden Varianzen. Durch das Initialtraining mit dem neuronalen Netzwerk von MIRAI lernen Roboter, die relevanten Eigenschaften eines Werkstücks zu erkennen und stellen späteren Bewegungsabläufe automatisiert darauf ein – auch, wenn sich die Anordnung der Objekte verändert.

Da Bewegungs-Know-how sehr schwierig zu verbalisieren ist, wird der Roboter in seiner Anlernphase von einem Menschen geführt, während er seine Umgebung durch die Veränderung von Lichtverhältnissen und Geometrien mit Kameras und Kraftsensoren wahrnimmt und alle Erfahrungsdaten dem Prozess des maschinellen Lernens hinzufügt. Dem Roboter gelingt durch das Bewegungstraining mit Menschen, Abläufe innerhalb weniger Stunden zu erlernen und viel leichter als bei herkömmlichen Automatisierungstechniken ein Verständnis für Objekte zu entwickeln.

Anstatt aufwendig einen starren Softwarecode programmieren zu müssen, der nur selektiv einzelne Bewegungen des Roboters auslösen kann, integriert der MIRAI-Controller die Positionsdaten des Roboterarms, Sensormesswerte zu Kraft- und Drehmomenten sowie Kameraaufnahmen von mehreren Positionen, um in Echtzeit Bewegungen zu generieren. Das Training und der Einsatz schulen den Roboter konstant in neuen Fertigkeiten mit vor Ort erfassten Daten, ohne, dass diese Abläufe durch starren Programmiercode festgeschrieben oder vorweggenommen werden müssten.

Die micropsi industries GmbH stellt ihre Softwarelösung für die gängigen Hardware-Plattformen des Schweizer Automatisierungstechnikkonzerns ABB und des dänischen Co-Bot-Produzenten Universal Robots bereit. Das Behavior Development Kit (BDK), auf dem MIRAI basiert, steht in Teilen als Open Source zum Download zur Verfügung.

In die Technologie des Start-ups mit Unternehmenssitz in Berlin und derzeit etwa 25 Mitarbeitern, die Markteinführung der Software samt Aufbau einer Vertriebs- und Servicestruktur in Europa und den USA, flossen bereits Investitionen in Höhe von rund 5,28 Millionen Euro von Project A, Vito Ventures und dem staatlichen Co-Investmentfonds Coparion.

micropsi industries GmbH
Karl-Marx-Straße 58
12043 Berlin

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