Deutsche KI Unternehmen

Unternehmen die ihren Hauptsitz oder Entwicklungsschwerpunkt in Deutschland sowie einen klaren technologischen Schwerpunkt auf maschinellem Lernen haben
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Als xbird GmbH hat das Unternehmen mit Sitz in Berlin ein digitales Frühwarnsystem für Krankheiten entwickelt.

Bewegungsdaten, die Handys und Wearables von Nutzern der Software senden, werden ausgewertet, um Warnungen und Empfehlungen zu übermitteln und damit die präventive Gesundheitsförderung zu unterstützen. Jonas Harder, Sebastian Sujka und Matteo Carli gründeten das Start-up xbird 2015.

Ärzte sollen durch die aktivere Mitwirkung ihrer Patienten, in die Lage versetzt werden, die Überlebenschancen vermeidbarer Krankheiten radikal zu verbessern. Auch Daten medizinischer Geräte können von xbird ausgewertet werden. Bei der Entwicklung der Software wurde das Berliner Start-up unter anderem von der Techniker Krankenkasse unterstützt.

In das Smartphone oder andere mobile Geräte implementierte Sensoren übertragen die zur Analyse ausgewerteten Daten als Koordinaten zu Bewegungen und deren Geschwindigkeit. Nutzer müssen ihre Daten also selbst nicht einmal eingeben. Die Sensorik reagiert sensibel und präzise, dass stets klar ist, ob jemand mit einem Bus oder dem Fahrrad unterwegs ist, zu Fuß geht, weniger Schritte macht als üblich, sich öfter hinsetzt als gewöhnlich oder sogar gestürzt ist.

Mithilfe der Bewegungsdaten, die über das Smartphone erfasst werden, kann die Software auslesen, ob ein Mensch Symptome für eine bestimmte Erkrankung zeigt und dem Nutzer einen Warnhinweis sendet.

 

Das digitale Frühwarnsystem lernt aus den Erfahrungen der Vergangenheit und sendet nach einer Analyse der Bewegungsdaten beispielsweise eine Erinnerung daran, dass in einer vergleichbaren Situation Probleme mit den Blutzuckerwerten aufgetreten waren. Im Fall von Diabetes-Erkrankten vergleicht die Software aktuelle Daten mit Blutzuckerwerten aus der Vergangenheit und kann dadurch mögliche Hypo- und Hyperglykämien prognostizieren.

Der Mediziner Jonas Harder und der Unternehmer Sebastian Sujka haben ihre Technologie zur Früherkennung nach den Kanarienvögeln benannt, die in kolumbianischen Kohleminen als natürliche Frühwarnmelder gegen austretendes Gas eingesetzt wurden, das in den engen Schächten unter Tage schnell zu einer tödlichen Gefahr werden konnte. Der gefiederte Experte mit seinem sensiblen Geruchssinn nahm das Gas rechtzeitig wahr, setzte zur Flucht an und machte so die Minenarbeiter auf die Gefahr aufmerksam.

Zu oft werden Symptome von Krankheiten nicht schnell genug erkannt. Das Ziel von xbird ist es, Krankheitssymptome und Risikofaktoren zuverlässig zu erkennen und rechtzeitig eine individualisierte Warnung abzusetzen, damit schon beim ersten Auftreten eines Symptoms oder dem Eintreten eines Risikofaktors ärztliche Hilfe gesucht und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

xbird GmbH
Lobeckstraße 36
10969 Berlin
Tel.: 030 525 48 550
E-Mail: info@xbird.io
http://xbird.io/

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Die Flippler GmbH ist ein Start-up mit Firmensitz in München, das mit neuen Ansätzen den Consumer-Online-Bereich prägen will.

Ganz ohne unnötigen Aufwand an Papier will die Flippler GmbH mit ihrem digitalen Prospektportal das Einkaufs- und Verbrauchererleben erneuern und sowohl umweltfreundlich als auch attraktiv gestalten.

Riza Alkan, Simon Carstens, Christian Haidinger und Ali Uluileri gründeten Flippler 2017, nachdem sie zuvor als Software- und Marketingspezialisten das erfolgreiche Online-Netzwerk „Mein Prospekt“ aufgebaut hatten.

Auf einer einzigen Plattform führt Flippler Prospekte und Newsletter von über 200 der beliebtesten Händler und Markenproduzenten zusammen.

Flippler GmbH präsentiert digitale Prospekte, Produktneuheiten, Preise und Neuigkeiten zu Angeboten und Aktionen – wahlweise sortiert nach Marken, Geschäften oder Produkten.

Einzelhandel und Verbraucher können auf der nach typischen Social-Media-Netzwerken gestalteten, intuitiv nutzbaren Plattform enger miteinander in Kontakt treten. Der wöchentliche Einkauf, oft mit einem hohen Aufwand an Zeit und Arbeit verbunden, soll vereinfacht werden, Freude machen und ohne unnötigen Verlust an Zeit und Geld jederzeit die besten Shopping-Erlebnisse hervorrufen.

Gleichzeitig pflegt Flippler einen starken Community-Gedanken, um Fans bestimmter Marken und Produkte mit gemeinsamen Interessen über das Netzwerk zusammenzuführen. Auf der Plattform, die auch als App für das Android-Smartphone erhältlich ist, können User sich über ihre Lieblingsprodukte austauschen oder Kommentare und Bewertungen zu Angeboten, Produkten, Herstellern und Händlern abgeben.

Mit einer Suchfunktion ist es möglich, zielgerichtet nach einem bestimmten lokalen Prospekt oder Händler zu suchen oder die relevanten Einträge zu einer Marke oder einem bestimmten Produkt herauszufiltern. Per eigenem Newsstream und automatischer Benachrichtigungsfunktion verfolgen Nutzer individualisiert für sie interessante Händler oder Themen und verpassen so kein Angebot mehr. Mit der Funktion „Einkaufsliste“ können User die von ihnen favorisierten Angebote wie in einem Warenkorb für den nächsten Einkauf vorbereiten.

Auf Flippler werden die Angebote von Deutschlands Marktführern im Bereich von Technik-, Bau- und Supermärkten, Drogerie- und Handelsketten sowie von lokalen Einzelhändlern gezeigt.

Präsent sind auf Flippler unter anderem Aldi, Adler, Babywalz, BabyOne, Bauhaus, C&A, Conrad, Edeka, Ernstings family Galeria Kaufhof, Hornbach, H&M, Ikea, Kaufland, Lidl, Media Markt, Möbel Boss, Müller, Netto, OBI, Poco, Real, Rossmann, Saturn, Segmüller, Tchibo, Tedi, toom und Obi.

Flippler GmbH
Schulstraße 44
80634 München
Tel.: 089 90 42 04 100
E-Mail: kontakt (at) flippler.de
https://www.flippler.de

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Clue wurde 2012 von Ida Tin, Hans Raffauf, Mike LaVigne und Moritz von Buttlar als Softwareprodukt der von ihnen gegründeten BioWink GmbH entwickelt und 2013 als gleichnamige App auf den Markt gebracht.

Clue zeichnet den Menstruationszyklus der Frau auf und gibt ein Feedback zu den Vorgängen im weiblichen Körper. Damit können Frauen durch die Beobachtung und Dokumentation ihres Zyklus den individuellen Rhythmus ihres Körpers erkennen, einschätzen lernen und nachverfolgen. Die Vorhersagen der App beziehen sich neben dem Zeitpunkt der einsetzenden Periode, der Perioden- und Menstruationszykluslänge, Beschwerden des prämenstruellen Syndroms (PMS) auch auf fruchtbare Tage, in denen eine Schwangerschaft besonders wahrscheinlich ist. Die Software der intelligenten Zyklus- und Fruchtbarkeitsapp lernt aus den eingegebenen Daten und verbessert bei regelmäßiger Datenerfassung kontinuierlich ihren Algorithmus und die Genauigkeit der Ergebnisse.

Gesundheitsdaten können von den Nutzern jederzeit importiert, exportiert oder gelöscht werden und werden in über 30 Kategorien erfasst, darunter zu den Bereich Empfängnisverhütung, Schlaf, Schmerz, Sex, Bewegung, Haar, Haut, Körpertemperatur, Krämpfe, Ovulationstestergebnisse, Verdauung, Stimmungen und dem gefühlten Energielevel. Die Daten werden in einer Kalenderansicht oder einer erweiterten Analyseansicht dargestellt und erlauben mit der Zeit und jedem weiteren Tracking immer genauere Vorhersagen. Eine benutzerdefinierte Benachrichtigungsfunktion erinnert daran, dass die Periode in Kürze einsetzen wird. Weicht der Zyklus nach Alter und Empfängnisverhütungsverhalten einer Frau stark vom Durchschnitt ab, weist die App mit einer Warnfunktion darauf hin. Auch Phänomene wie Hautunreinheiten oder Heißhungerattacken, die zyklischen Mustern folgen können, werden mit der Zeit erklärbar. Eine Alarmfunktion erinnert auf Wunsch daran, die Pille rechtzeitig einzunehmen.

Um die Gesundheitsforschung für Frauen zu fördern, arbeitet Clue unter anderem mit führenden US-Universitäten zusammen.

Medizinische und wissenschaftliche Hintergrundinformationen sind als zusätzliche Ressourcen auf einer Plattform zusammengeführt worden. Sie informieren die User unter anderem dazu, inwieweit ein Zyklus als unregelmäßig oder regelmäßig gilt, welche Heilmittel die Symptome des PMS mildern können oder wie sich die Dosierung einer Anti-Baby-Pille auf die Fruchtbarkeit auswirkt.

Die Zyklus-App wurde mit rund 10 Millionen US-Dollar gefördert, die unter anderem von Investoren wie der Arnault-Gruppe, Dr. Kade, Union Square Ventures und Mosaic Ventures aufgebracht wurden. Seit ihrer Einführung ist die Zahl der Nutzer von Clue auf über 10 Millionen in 180 Ländern angewachsen- darunter auch viele Männer, die Clue nutzen, um besser verstehen zu können, wie es ihrer Frau zu einem bestimmten Zeitpunkt des Zyklus geht.

Clue ist für Android- und iOS-Smartphones in derzeit 15 Sprachen erhältlich, darunter auch auf Russisch, Chinesisch, Japanisch, Hindi, Koreanisch und Türkisch. Die meisten Nutzer hat die App in den USA. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mit Sitz in Berlin rund 50 Mitarbeiter.

Clue/ BioWink GmbH
Adalbertstraße 8
10999 Berlin
E-Mail: hello@helloclue.co
https://helloclue.com/de/

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Die Twyla GmbH wurde 2015 von Paul Gibbins und Christopher Lotz gegründet.

Das Berliner Start-up entwickelt KI-basierte Chatbot-Lösungen für den Kundenservice, um dialogorientierte Service-Erlebnisse zu optimieren.

Die SaaS-Lösung Twyla Canvas will datengesteuerte Interaktionen von Unternehmen und Verbrauchern über Kanäle wie die Social Media verbessern, die Erreichbarkeit des Kundenservice erhöhen und Mitarbeiter bei der Beantwortung von Standardanfragen entlasten. Twylas KI wird mit Protokollen vergangener Interaktionen trainiert. Sie entwickelt für die eingesetzten Chatbots aus den besten Antworten auf Kundenfragen selbstständig neue Varianten. Idealerweise beschleunigt der automatisierte, mobil implementierte Händler-Kunden-Dialog Kaufentscheidungen und senkt die Servicekosten eines Unternehmens, ohne dass die Kundenerfahrung in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Web-Applikation Twyla Canvas konzentriert sich bewusst auf die User-Experience und das Design. Die Software für Twylas virtuelle Assistenten soll für Kunden ohne Aufwand implementierbar und für Nutzer intuitiv anwendbar sein. Als agile und skalierbare SaaS-Lösung kann Twyla Canvas als „Out of the box“-Support in unterschiedliche Datensysteme wie CRM- oder ERP-Systeme integriert werden.

Kunden und Kooperationspartner von Twyla sind große Fluggesellschaften, Handelsketten und Unternehmen aus der Telekommunikations- und Luft- und Raumfahrtbranche. T-Systems Multimedia Solutions setzt Twylas „Conversational Commerce“-Software ein, um den digitalen Kundenservice zu verbessern. Gemeinsam mit der Twyla GmbH testete sie seit 2017 den Cloud Chatbot Connector, die erste KI-basierte Chatbot-Lösung für Cloud-Anwendungen. Auch ohne Besuch eines bestimmten Onlineshops ermöglicht der Twyla-Bot Nutzern von Messengerdiensten im Rahmen eines Chat, aktuelle Produkte anzusehen und direkt über den jeweiligen Messenger zu bestellen. Die von Twyla speziell für den Bereich des E-Commerce entwickelte „Hybrid Brain“-Software verwendet strukturierte Daten aus der Cloud und kombiniert einen regelbasierten Ansatz der Programmierung mit Methoden des maschinellen Lernens.

Seit November 2018 ist die Aschendorff NEXT als Gesellschaft für digitale Corporate Investments an Twyla beteiligt.

Sie ergänzt die bestehende Investorenrunde des Berliner Softwareunternehmen Productsup, der Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Boha Capital sowie hub:raum, den Corporate-Inkubator der Deutschen Telekom AG.

Paul Gibbins war vor der Gründung der Twyla GmbH als UX-Designer im Bereich des Service Design bei AOL und Burberry tätig. Christopher Lotz arbeitete als Unternehmensberater in der Finanzbranche. Das von beiden gemeinsam geführte Start-up beschäftigt derzeit in Berlin 12 Mitarbeiter.

Twyla GmbH
Winterfeldtstraße 21
10781 Berlin
E-Mail: hello@twylahelps.com
https://www.twyla.ai

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Die Fraugster GmbHG wurde 2014 von Chen Zamir und Max Laemmle in Berlin gegründet.

Das Anti-Fraud-Start-up hat eine Software auf der Basis von KI entwickelt, die Betrugsversuche im E-Commerce erkennt, Unternehmen vor Cyberkriminellen schützt und gegen Zahlungsausfälle versichert.

Während des Kaufs auf einer E-Commerce-Website werden die Daten eines Kunden mit 2.500 Transaktionsdatenpunkten über eine API mit dem Data Intelligence Service von Fraugster angereichert, die einen erweiterten Einblick in das Kundenverhalten geben. Die Algorithmen der Software von Fraugster durchsuchen Big Data aller Branchen und Regionen nach verdächtigen Clustern und entdecken durch deren Abgleich in Sekundenbruchteilen Transaktionen, bei denen Betrug oder Betrugsverdacht besteht. Die KI führt eine Verhaltensanalyse der Online-Käufer durch und vergleicht das Kundenverhalten mit historischen Informationen, um den Echtzeitkontext des Kaufs verstehen zu können und es mit dem bekanntem Einkaufsverhalten und Betrugsmustern mithilfe einer In-Memory-Datenbank zu vergleichen. Das Ergebnis der Analyse liegt sofort vor, eine manuelle Überprüfung erübrigt sich und negative Einkaufserlebnisse für Kunden, die ihren Einkauf in einem späten Stadium noch abbrechen müssen bleiben aus.

Zahlungsausfälle aufgrund von Betrug oder Zahlungsunfähigkeit gefährden Unternehmen mit hohen Umsatzausfällen.

Jährlich gehen aufgrund von Zahlungsausfällen im Durchschnitt 1,5 % des Jahresumsatzes verloren. Fraugster trägt mit seiner Software dazu bei, dass sich Betrugsfälle minimieren und weniger Käufer aufgrund zu starker Scoring-Kriterien fälschlicherweise blockiert werden, die als Kunden für Online-Händler verloren gehen.

Die Kriterien und Punktebewertung, nach denen Fraugster seine Entscheidungen trifft, werden transparent und übersichtlich aufgeschlüsselt und sind für Nutzer der Software jederzeit zugänglich und prüfbar. Fraugster arbeitet EU-DSGVO konform und ist PCI DSS Level-1-akkreditiert. Alle global etablierten Zahlungsmethoden können beliebig skalierbar und auf jedem Endgerät von Fraugster verarbeitet werden.

Zu den Kunden des Start-ups zählen Zahlungsdienstleister wie Ingenico E-Payment und der Schweizer Finanzdienstleister Six Payments. Bei einer Provision von 0,2 bis 2 % hat das Start-up nach eigenen Angaben bereits Transaktionen in einem Gesamtvolumen von über 35 Milliarden Dollar mit seiner Risikomanagement-Software geprüft, die je nach Höhe der Transaktionssumme und deren Risikograd Provision für die Prüfung der Transaktionen vergütet werden. Kapitalgeber der Fraugster GmbH sind die Commerzbank, ihre Corporate-Venture-Capital-Gesellschaft Commerz Ventures, die HSB Ventures von Munich Re, Speedinvest, Earlybird, Seedcamp und Rancilio Cube. Seit 2017 garantiert Fraugster seinen Kunden über den Investor und Versicherer Munich Re, dass der Software keine betrügerischen Transaktionen übersieht und versichert die von ihr geprüften Transaktionsbeträge.

Max Laemmle war vor der Gründung von Fraugster beim Payment Gateway-Unternehmen Better Payment und dem Bezahldienst SumUp tätig. Chen Zamir war als Geheimdienstoffizier in der israelischen Armee mit dem Risikomanagement beauftragt und arbeitete später als Analyst fünf Jahre bei PayPal. Fraugster unterhält neben dem Hauptsitz in Berlin weitere Niederlassungen in London und San Francisco und beschäftigt derzeit etwa 60 Mitarbeiter.

Fraugster GmbH
Charlottenstr. 4
10969 Berlin
Tel.: 030 55 57 94 810
E-Mail: support@fraugster.com
https://fraugster.com/

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German Autolabs hat sich auf den Bereich der Automotive Voice AI spezialisiert.

Das Berliner Start-up entwickelt den digitalen Beifahrer Chris, der für Autofahrer sprach- und gestengesteuert das Smartphone inklusive seiner Messenger- und Navigationsdienste und der eigenen Musikplattform per Streaming einbindet.

Dadurch dass das Gerät keinerlei Touch-Komponenten hat, ist gewährleistet, dass die Hände im Straßenverkehr am Lenkrad bleiben. Die KI von Chriskann Anrufe tätigen, Anrufe empfangen, ankommende Textnachrichten oder E-Mails vorlesen und gesprochene Anweisungen des Fahrers in Schriftform bringen, um sie als Antworten zu versenden. Zusätzlich gibt Chrisin Echtzeit Wegbeschreibungen und meldet Aktuelles zur Verkehrssituation. Die KI steuert den Informationsfluss auf dem Smartphone so, dass sie sich der Verkehrssituation und dem Aufmerksamkeitslevel des Fahrers anpasst. Wird es unübersichtlich, schweigt Chris, bis die gefährliche Situation vorüber ist. Als Gefahrenquelle ist die Nutzung des Smartphones im Auto verboten. Chrisstellt eine Alternative zum Handy im Auto dar und sorgt damit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Der Sprachassistent ist 9,0 x 9,0 x 4,4 cm groß und rund 250 Gramm schwer. Mit einem Saugfuß kann das Gerät mit seinem runden 2,1-Zoll-Farbbildschirm und 5 Mikrofonen an der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett jedes beliebigen Fahrzeugs befestigt werden. Via Bluetooth oder einer App wird es mit dem Smartphone gekoppelt. Es reagiert per Sensor auf Gesten und Sprachbefehle in Englisch und Deutsch und ist für die Betriebssysteme iOS und Android ausgelegt.

Von vergleichbaren Sprachassistenten wie Alexa oder Siri unterscheidet sich Chrisdurch die spezielle Anpassung an die Anwendungsumgebung im Fahrzeug. German Autolabs entwickelt und trainiert die Sprach-KI iterativ und kann den Sprachassistenten individuell für jedes Fahrzeug und unabhängig von den langen Produktionszyklen in der Automobilindustrie nachrüsten.

Gründer des Start-ups und Entwickler der KI sind Holger Weiss und Patrick Weissert, die beide lange Erfahrung aus dem Bereich der mobilen Navigation bei Nokia, beziehungsweise dem Navigationsanbieter Here gesammelt hatten. Seit dem Jahr 2015 ist das Berliner Unternehmen auf eine Größe von 40 Mitarbeitern angewachsen.

Zunächst trieben die Gründer German Autolabs unterstützt von der Crowdsourcing Plattform Kickstarter die Entwicklung ihres digitalen Begleitsystems voran. Dann konnten sie in einer ersten Finanzierungsrunde als Investoren u. a. Target Partners, Atlantic Labs und den mFUND für sich gewinnen. In einer weiteren Finanzierungsrunde investierten Target Partners, nbr Tech Ventures, der VC Fonds Technologie Berlin und coparion sieben Millionen Euro in German AutoLabs. Mit dem Zugewinn an Kapital will German AutoLabs die europaweite Markteinführung, den Ausbau des Unternehmens und die Entwicklung der Sprach-KI-Plattform weiter vorantreiben. Zukünftig will German AutoLabs Chrisnoch mehr Sprachen sprechen lassen und erwägt, mit der seriellen Produktion des Sprachassistenzsystems in Kooperation mit einem Autohersteller zu beginnen.

German Autolabs digitaler Beifahrer wurde 2017 mit dem „European Digital Virtual Assistant New Product Innovation Award“ ausgezeichnet.

German Auto Labs GAL GmbH
Köpenicker Str. 154A
10997 Berlin
Tel: 032 22 10 90 494
E-Mail: mail@germanautolabs.com.
https://www.germanautolabs.com/

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Die Mapegy Gmbh wurde 2012 von Peter Walde und Uwe Kühn gegründet.

Das in Berlin ansässige Unternehmen vermarktet eine Plattform-API, die weltweit erfasste Daten zu Innovationen und Trends mit Mitteln der KI auswertet. Nutzer der Software von mapegy können auf dieser Grundlage validiert unternehmerische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Die von mapegy entwickelte Analyse- und Visualisierungssoftware „mapegy.scout“ will seinen Nutzern schnell einen Überblick über die globalen Veränderungen in einer Branche verschaffen und thematische Trends identifizieren. Um die enormen Datenmengen durchforsten zu können, werden die Big Data von maschineller Intelligenz ausgelesen und relevante Informationen extrahiert. Die Software errechnet und visualisiert, wo global welche Trends, Themen und Aktivitäten dominieren.

Mapegys Software sammelt und durchsucht kontinuierlich wissenschaftliche Publikationen und Forschungsberichte, Patente, Web- und Presseveröffentlichungen, Nachrichtenportale, Webseiten und Podcasts. „Mapegy.scout“ sucht gezielt nach Informationen, die im Hinblick auf Entwicklungen und Innovationen von Bedeutung werden könnten. Im Fokus der Recherchen stehen Start-ups, Wissenschaftler, Universitäten, Unternehmen, Forschungsinstitute und ausgewiesene Experten, die mit Technologien und Trends auf sich aufmerksam machen und das Potenzial haben, mit ihren Ideen entscheidenden Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Kunden zu nehmen.

Im Unterschied zu herkömmlichen Suchmaschinen lässt der „mapegy.scout“ zu, Suchbegriffe mit Booleschen Operatoren zu verknüpfen. Damit stellt mapegy sicher, dass aus der Menge der verfügbaren Daten tatsächlich nur relevante, technologiebezogene Informationen abgerufen werden, die Rückschlüsse auf die neuesten technologischen Trends einer Branche zulassen.

Die automatisierte Datenanalyse der noch unstrukturierten, gecrawlten Daten klassifiziert und strukturiert die Daten durch den Scout in einer Datenbank nach Technologien, Organisationen, Experten, Trends und Prognosen. Alle Ergebnisse zu Suchanfragen können zur späteren Bezugnahme gespeichert werden, um historische Analysen zu jedem Technologiebereich zu ermöglichen.
Die chronologische Betrachtung der dokumentierten Entwicklung eines bestimmten Trends oder Themas erlaubt dann, Prognosen für den weiteren Verlauf abzugeben.

Nach Eingabe eines Suchbegriffs ordnen die Algorithmen der Software die Daten gemäß dem zuvor definierten Suchbereich, verfeinern sie und visualisieren sie in Grafiken, Karten, Diagrammen und Tabellen. Anwender des „mapegy.scout“ erhalten damit anschauliches Material, das sie sowohl zu einer ersten Interpretation als auch zu einer Präsentation im Rahmen des Endergebnismanagements eines Projekts einsetzen können. Die Analysen der komplexen Innovationsdaten, die aus Milliarden unterschiedlicher Quellen zusammengetragen werden, können direkt über die Tools der Plattform aufbereitet und unternehmensintern individuell für die Zwecke des jeweiligen Kunden zur Verfügung gestellt werden. Über eine API lässt sich „mapegy.scout“ in bestehende Plattformen integrieren.

mapegy GmbH
Bismarckstr. 10 – 12
10625 Berlin
Tel.: 030 430 2212 0
E-Mail: team@mapegy.com

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Die MoBerries GmbH will das Recruitment und den Markt für Personaldienstleistungen mit den Mitteln der Digitalisierung und der KI umgestalten und damit insgesamt zur Restrukturierung des globalen Arbeitsmarkts beitragen.

MoBerries selbstlernende künstliche Intelligenz (KI) wertet Daten von Personalverantwortlichen aus und filtert auf dieser Grundlage aussichtsreiche eingehende Bewerbungen heraus, um die vielversprechendsten Kandidaten mit Arbeitgebern zusammenzubringen. MoBerries Software setzt Algorithmen ein, die auf Daten und Erfahrungswerten von HR-Managern beruhen, die Bewerber zu Gesprächen eingeladen, schließlich aber nicht eingestellt hatten.

Unternehmen, die nach qualifizierten Talenten suchen, importieren ein Stellenprofil aus ihrem Bewerbermanagementsystem und fügen die gewünschten Anforderungen an die Kandidaten hinzu. Mit ihrer Anmeldung auf der Plattform können sie den Screening-Bot von MoBerries einsetzen, und aus wöchentlich etwa 10.000 Bewerbungen die für ihr Unternehmen am besten geeigneten Mitarbeiter zu finden. Aus dem Netzwerk aktiv suchender Kandidaten ermittelt die KI Matches, die in einem automatisierten Relevanz-Ranking-System aufbereitet werden.

Dem Unternehmen gehen anschließend Vorschläge zu, die angenommen oder abgelehnt werden. Mit Bewerbern, die in Frage kommen, kann das Unternehmen direkt über die Plattform einen Chat beginnen. Arbeitgeberkunden zahlen einen monatlichen Beitrag, um MoBerries Technologie nutzen zu können oder entrichten im Erfolgsfall eine Vermittlerprämie.

Durch die automatische Eliminierung ungeeigneter Kandidaten müssen nur noch passende Profile für eine ausgeschriebene Stelle individuell geprüft werden. Damit unterstützt MoBerries Software HR-Verantwortliche bei der Arbeit und verringert den Zeitaufwand des Recruitingprozesses.

Für Bewerber bietet die Software den Vorteil, dass ihr Profil dem gesamten Pool potenzieller Arbeitgeber zur Verfügung steht. Ein Bewerbungsanschreiben wird nicht benötigt, sondern von einem Lebenslauf und einer Selbstbeschreibung ersetzt. Mit der Vergabe seiner Likes wird der Bewerber ihn interessierenden Stellenangeboten zugeordnet.

Der von der MoBerries GmbH entwickelte Chatbot Jobbot.me teilt Arbeitssuchenden im Chat Gründe mit, falls ihre Bewerbung von einem Unternehmen abgelehnt wurde. Auf Grundlage der Ablehnung erhält der Bewerber konkretes Feedback und Empfehlungen zu einer Weiterbildung. Bewerber können das Angebot kostenfrei nutzen. Derzeit hat das MoBerries nach eigenen Angaben ca. 1,5 Millionen Nutzer.

MoBerries wurde im Jahr 2015 von Mo Moubarak und Terence Hielscher gegründet. Schon in einer ersten Finanzierungsrunde sicherte sich das Berliner Start-up 1,8 Millionen Euro Investorenkapital. Unter anderen investierten der High-Tech Gründerfonds (HTGF), 42CAP aus München und der Düsseldorfer Venture-Capital-Gesellschaft Littlerock in den Aufbau des Betriebs und die Entwicklung der Software. Der Softwarekonzern SAP gehört ebenfalls zu den Kooperationspartnern der Moberries GmbH. Seit 2019 investiert die Abu Issa Holding Gruppe aus Katar in das Berliner Start-up. Sie hält 10 % an dessen Anteilen. MoBerries will seine Software zukünftig auch in Katar anbieten und weiter international mit seinem „Marktplatz für Talente“ expandieren.

MoBerries GmbH
Schwedter Str. 9a
10119 Berlin
Tel.: 030 27 59 64 00
E-Mail: info@moberries.com
https://www.moberries.com/

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Mit weltweit rund 2.200 Mitarbeitern zählt die 1980 gegründete Materna-Gruppe, ein Familienunternehmen, dem mehrere Tochtergesellschaften und Beteiligungen angehören, zu den größten und erfolgreichsten IT-Dienstleistungsunternehmen Deutschlands. Die Materna Information & Communications SE erwirtschaftete 2018 einen Gesamtumsatz von 288,6 Millionen Euro.

Materna entwickelt Software und IT-Lösungen für das Management vernetzter Geräte, Big Data, Cloud Computing, im Bereich der Digitalisierung der Customer Experience, der Arbeitswelt 4.0 und der M2M-Kommunikation.

Zur Unternehmensgruppe zählen die agineo GmbHals Spezialist für das Enterprise-Service-Management, die Infora GmbH, mit dem Fokus auf Beratung und Implementierung von IT im eGovernment und der öffentlichen Verwaltung, die IQDoQ GmbHmit dem Schwerpunkt auf Lösungen für elektronische Archivierungssysteme und das Dokumentenmanagement und die MATERNA TMT GmbH, die individuell zugeschnittene Softwareprodukte für die Medienberatung und -produktion anbietet. Die cbs Corporate Business Solutions GmbHist als Unternehmensberatung auf die Integration von SAP-Anwendungen, die leogistics GmbHals Beratungsunternehmen für deren Einsatz als Applikationen im Logistiksektor spezialisiert.

In Deutschland ist die Materna Information & Communications SE an zwölf Standorten vertreten. Darüber hinaus unterhält sie internationale Niederlassungen in Großbritannien, Indien, Kanada, Norwegen, Polen, Schweden, der Slowakei, der Tschechischen Republik und den USA. Durch Niederlassungen der Tochterunternehmen kommen weitere Vertretungen in Deutschland und im Ausland hinzu, darunter in Malaysia, der Schweiz, Singapur und Spanien.

In Kooperation mit der TU Dortmund und dem Fraunhofer Institut sowie verschiedenen anderen Entwicklungspartnern aus der Wissenschaft forscht die Materna SE zu ihren Kernthemen, um die Ergebnisse der Studien später in die Optimierung ihrer Produkte und die Erweiterung ihres Angebotportfolios einfließen zu lassen.

Im Rahmen des Projekts „InnoPortAR“ erprobt das Unternehmen in anwendungsbezogenen Testumgebungen beispielsweise, inwiefern Augmented Reality die Arbeitsabläufe beim Umschlag und Stuffing in Binnen- und Seehäfen durch die Anreicherung von computergenerierten Daten mittels einer Datenbrille vereinfachen kann. Materna beschäftigt sich dabei mit Fragen der kognitiven Ergonomie und setzt Methoden des Machine Learning ein, um zu testen, wie viele Informationen zum Hafenumfeld gewinnbringend dargestellt werden können, ohne die Wahrnehmung der Mitarbeiter mit Reizen zu überfordern, und welchen Einfluss unterschiedliche Beleuchtungs- und Wettersituationen auf die Informationsdarstellung und die Eingabemöglichkeiten haben. Ziel des Projekts ist es, durch eine optimierte Interaktion von Mensch und Technik, Aufgaben für Dock- und Hafenmitarbeiter zu erleichtern und eine stärkere Einbindung der IT in die Logistikprozesse der Schifffahrt zu ermöglichen.

Im Projekt „Building as a Service“ entwickelt Materna intelligente Gebäudeinfrastrukturen. Aktoren und Sensoren automatisierter Gebäudeleitechniksysteme reagieren auf den Wechsel von klimatischen Verhältnissen, Veränderungen bei Licht, Luft oder Heizung, tauschen Daten aus und stehen in wechselseitiger Kommunikation. So lassen sich über eine Software-Plattform alle beteiligten Gebäudesysteme zur Sicherung, Belüftung, Beheizung und Beleuchtung von Bürokomplexen und Produktionsanlagen übergreifend steuern.

Materna Information & Communications SE
Voßkuhle 37
44141 Dortmund
Tel. : 0231 55 99 00
E-Mail: marketing@materna.de
https://www.materna.de/

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069 99 99 93 70069 99 99 93 70
069 26 95 68 69 90

Die Reply GmbH gehört zu den Top 3 der größten Digitalagenturen in Deutschland. 2017 erzielte das internationale Beratungsnetzwerk mit der Entwicklung von Dienstleistungen und Lösungen für die digitale Transformation in Europa einen Umsatz von 884 Millionen Euro.

Als Syskoplan GmbH wurde Reply Deutschland 1983 gegründet und gehört seit der Verschmelzung im Jahr 2013 zum Mutterkonzern, der Reply GmbH mit Hauptsitz in Turin. Unter den CEOs Mario und Tatiana Rizzante fungiert die Reply GmbH als Netzwerk aus hoch spezialisierten Unternehmen, das seine Kunden beim Aufbau von Geschäftsmodellen, dem Einsatz innovativer und individueller CRM-, Cloud Computing- oder IT-Security-Lösungen berät und sie bei der Systemintegration und der Implementierung digitaler Services unterstützt.

Im Fokus der Aktivitäten der Reply GmbH steht die digitale Transformation branchenführender Unternehmen der Telekommunikation, der Medien, der Industrie, dem mit dem eCommerce verschmelzenden Einzelhandel, Banken und Versicherungen sowie der öffentlichen Verwaltung und dem Gesundheitswesen. Kunden wie die Comdirect Bank und Merck setzen von Reply entwickeltes Process Mining und Robotic Process Automation (RPA) ein, um ihre Geschäftsabläufe zu optimieren.

Reply forscht zu KI und Software-Applikationen, die Lösungen für die Segmente Machine to Machine (M2M) und Internet der Dinge (IoT) bereithalten. Das Unternehmen entwirft IT-Design, integriert passende Lösungen in bestehende betriebliche Anwendungen, entwickelt Lösungen für mobile Endgeräte, Connected Car-Systeme und digitale Instrumente zur Marktanalyse wie das Tool „China Beats“, auf dessen Grundlage Unternehmen datengetriebene Entscheidungen für das Marketing in China getroffen werden können.

Jährlich präsentiert die Reply GmbH auf der Reply Xchange-Konferenz ihren Kunden und der interessierten Öffentlichkeit Innovationen, Technologien und Projekte. Zu den von Reply zuletzt vorgestellten digitalen Produkten für die Industrie 4.0 zählt unter anderem die Supply Chain Execution Plattform „LEA Reply“.

Mit der Plattform SONAR Trend verfolgt die Reply GmbH aktuelle Trends im Bereich der Human Machine Interfaces. Die Entwicklung von HMIs, die den menschlichen Körper als Benutzerschnittstelle für intensivere und individualisierte Erfahrungen und Kundeninteraktionen einsetzen, betrachtet Reply im Zuge der Weiterentwicklung von Biometrie, Computer Vision, Conversational Interfaces, dem Natural Language Processing und der Virtual/Augmented Reality als nächste wichtige Etappe auf dem Weg zur Entwicklung von Brain-Computer Interfaces und den Märkten der Zukunft.

In Deutschland ist die Reply GmbH mit Niederlassungen in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Gütersloh, Hamburg und München vertreten. Von den Standorten in Paris, Minsk, ihrem Hauptsitz in Turin, von Mailand, Rom, Parma, Treviso, Zagreb, Bukarest, Katowice, London, Brüssel, Amsterdam und Luxemburg koordiniert die Reply GmbH ihre Geschäfte mit europäischen Kunden. In den USA ist das Netzwerk mit insgesamt sechs weiteren Agenturen vertreten. Von Peking aus vermarktet es seine Angebote auf dem asiatischen Markt. Die brasilianischen Niederlassungen in Belo Horizonte und São Paulo steuern den südamerikanischen Markt. Insgesamt beschäftigt die Reply GmbH 734 Mitarbeiter.

reply GmbH
Uhlandstr. 2
60314 Frankfurt am Main
Tel.: 069 99 99 93 70
Fax: 069 26 95 68 69 90
E-Mail: info@reply.de
https://www.reply.com/de/

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Die Cognigy GmbH ist ein Softwareentwickler, der Automatisierungslösungen durch Conversational AI bereitstellt. Mit seiner Conversational AI-Plattform bietet das Unternehmen KI für Telefonanlagen, Chatbots, Messaging- und Sprachassistenten als SaaS-, und On-Premises-Lösung an.

Ein Teddybär, mit dem gesprochen werden kann, war für die Gründer und Geschäftsführer von Cognigy, Philipp Heltewig und Sascha Poggemann, der Ausgangspunkt für die Entwicklung ihrer Software namens Cognigy.AI. Als sie vergeblich nach einem Sprachprogramm gesucht hatten, das ihren Ansprüchen genügte, beschlossen sie 2016, selbst eine geeignete Software zur Sprachverarbeitung zu entwickeln. Heute werden die durch Cognigy.AI programmierten Chatbots im Kundenservice, bei der Rekrutierung neuer Arbeitskräfte oder auch bei der Interaktion mit Charakteren in Computerspielen eingesetzt.

Die Betreiber der Software lassen den Chatbot mit Antworten reagieren, die sie anhand zuvor tabellarisch erfasster Angaben vorgeben. Zum Conversation Design, der konzeptionellen Gestaltung von möglichen Dialogen der Chatbots oder Sprachassistenten, arbeitet die Cognigy GmbH mit erfahrenen Sprach- und Übersetzungsdienstleistern zusammen, die ihre Sprachdatenbanken und Know-how in internationaler Wirtschaftskommunikation und technischer Dokumentation einbringen. Kunden wie die Firmen Henkel, Salzburg AG, Bosch, Daimler, BMW oder Dr. Oetker nutzen die Software der Cognigy GmbH.

Die künstliche Intelligenz des Chatbots oder Sprachassistenten ist in der Lage, aus schriftlichen und gesprochenen Mitteilungen Inhalt und das Anliegen einer Kundenanfrage zu erfassen und dem Gesprächspartner passende Antworten und nützliche Informationen zu geben. Die KI des Chatbots analysiert begriffliche Verwandtschaften, entwickelt mit fortlaufendem Training Verständnis für Sätze und Sprachmuster und intensiviert konstant ihren Wortschatz. Cognigy.AI kann Kundenanfragen rund um die Uhr effizient beantworten, unterstützt alle Sprachen und schafft ohne zusätzlichen Schulungsaufwand einen schnellen und kostengünstigen Zugang zu neuen, internationalen Märkten. Bei der Onlinerekrutierung über eine Karrierewebseite unterstützt Cognigy.AI HR-Abteilungen und Bewerber über den Vorabprüfungsprozess von Eignung und Interessen, die Anfrage notwendiger Unterlagen und der Hilfe bei deren Upload bis zur Einstellung und dem Onboardingprozess.

Unter anderem durch Investitionen der Incubation and Growth (DIG) GmbH sowie den bestehenden Kontakten von CEO Philipp Heltewig, der zuvor im Vorstand des dänischen Unternehmens Sitecore tätig war, ist es der Cognigy GmbH gelungen, Cognigy.AI in kürzester Zeit zu einer der führenden Conversational AI-Plattformen auszubauen. Das Unternehmen mit Niederlassungen in Düsseldorf und San Francisco hat rund 28 Mitarbeiter.

Cognigy GmbH
Speditionstraße 1
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211 54 59 19 91
Email: info@cognigy.com

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Die micropsi industries GmbH wurde 2014 von einem Team aus Unternehmern, Software-Ingenieuren und Wissenschaftlern rund um den Informatiker Ronnie Vuine gegründet und stellt KI für Industrieroboter (Robotics Software) her.

Die von micropsi industries GmbH entwickelte Steuerungstechnik lässt Roboter und Co-Bots Bewegungen ausführen, die eine Hand-Auge-Koordination erfordern und dank eines neuronalen Netzwerks aus Vorerfahrungen maschinell lernen.

Anschließend können diese Roboter bei der Fertigung und Montage von Elektronik oder in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden. In der Wartung und Qualitätssicherung des Maschinenbaus ermöglichen die von der micropsi industries GmbH entwickelten Robotersteuerungstechniken eine maschinelle Überwachung der Qualität produzierter Anlagen.

Micropsi industries Robotersteuerungssystem MIRAI verringert den Programmier- und Zeitaufwand für die Ausführung komplexer Aufgaben. Die KI steuert die Roboteranwendungen in Echtzeit und bereitet die Roboter auf den flexiblen Einsatz in dynamischen Umgebungen vor.

Verändert ein Werkstück sein Aussehen oder seine Position – beispielsweise ein herabhängendes Kabel bei der Montage in der Produktion – kann ein herkömmlich programmierter Roboter auf die Situation nur schwer reagieren und scheitert an den auftretenden Varianzen. Durch das Initialtraining mit dem neuronalen Netzwerk von MIRAI lernen Roboter, die relevanten Eigenschaften eines Werkstücks zu erkennen und stellen späteren Bewegungsabläufe automatisiert darauf ein – auch, wenn sich die Anordnung der Objekte verändert.

Da Bewegungs-Know-how sehr schwierig zu verbalisieren ist, wird der Roboter in seiner Anlernphase von einem Menschen geführt, während er seine Umgebung durch die Veränderung von Lichtverhältnissen und Geometrien mit Kameras und Kraftsensoren wahrnimmt und alle Erfahrungsdaten dem Prozess des maschinellen Lernens hinzufügt. Dem Roboter gelingt durch das Bewegungstraining mit Menschen, Abläufe innerhalb weniger Stunden zu erlernen und viel leichter als bei herkömmlichen Automatisierungstechniken ein Verständnis für Objekte zu entwickeln.

Anstatt aufwendig einen starren Softwarecode programmieren zu müssen, der nur selektiv einzelne Bewegungen des Roboters auslösen kann, integriert der MIRAI-Controller die Positionsdaten des Roboterarms, Sensormesswerte zu Kraft- und Drehmomenten sowie Kameraaufnahmen von mehreren Positionen, um in Echtzeit Bewegungen zu generieren. Das Training und der Einsatz schulen den Roboter konstant in neuen Fertigkeiten mit vor Ort erfassten Daten, ohne, dass diese Abläufe durch starren Programmiercode festgeschrieben oder vorweggenommen werden müssten.

Die micropsi industries GmbH stellt ihre Softwarelösung für die gängigen Hardware-Plattformen des Schweizer Automatisierungstechnikkonzerns ABB und des dänischen Co-Bot-Produzenten Universal Robots bereit. Das Behavior Development Kit (BDK), auf dem MIRAI basiert, steht in Teilen als Open Source zum Download zur Verfügung.

In die Technologie des Start-ups mit Unternehmenssitz in Berlin und derzeit etwa 25 Mitarbeitern, die Markteinführung der Software samt Aufbau einer Vertriebs- und Servicestruktur in Europa und den USA, flossen bereits Investitionen in Höhe von rund 5,28 Millionen Euro von Project A, Vito Ventures und dem staatlichen Co-Investmentfonds Coparion.

micropsi industries GmbH
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